Nach der Fertigstellung des Wagenunterstandes am Nordende des Areals im Herbst 2025 können die Fahrzeuge für die Saison 2026 neu platziert werden. Der Schienentraktor «Willy» hatte am Montag, 13. April 2026 einen Grosseinsatz, um die vierachsigen Triebwagen Nrn. 5 und 6 sowie die beiden Güterwagen Nrn. 35 und 36 an die richtigen Positionen zu rangieren. Die verschiedenen Manöverschritte mussten gut überlegt werden, damit sich die Fahrzeuge nicht gegenseitig «blockierten». Unsere Rangierarbeiter haben diese Denksportaufgabe mit Bravour gemeistert!
Um den Triebwagen Nr. 6 vom östlichen Gleisstrang zum Wagenunterstand zu verschieben, wurde das Auszugsgleis nördlich des Depots bereits am Samstag, 11. April 2026, provisorisch verlängert.
Grossrangiertag am 13. April 2026. Bild: Jürg Vögeli
Michel Latscha und Hans Raveja warten bei der provisorischen Verlängerung des Auszugsgleises auf den Triebwagen. Bild: Mike Putscher
Nachfolgend finden Sie einige eindrückliche Impressionen der Rangierarbeiten vom 13. April 2026 auf dem Stationsareal Elm von Jürg Vögeli. Manche Bilder erwecken den Eindruck, als befände man sich in der Zeit, in der die Sernftalbahn noch im Regelbetrieb unterwegs war.
Das Rangierteam im Einsatz. Bild: Jürg Vögeli
Erstmals seit 1969 steht wieder ein SeTB Triebwagen vor der Station Elm. Bild: Jürg Vögeli
Wohin mit dem K 36....? Bild: Jürg Vögeli
...vorbei am Triebwagen Nr. 5... Bild: Jürg Vögeli
...zum Wagenunterstand. Bild: Jürg Vögeli
«Der Triebwagen Nr. 5 ist am 13. April 2026 mit dem K 36, von Schwanden kommend, in der Station Elm eingefahren». Bild: Jürg Vögeli
Was muss als Nächstes rangiert werden? Bild: Jürg Vögeli
Der Triebwagen Nr. 6 bezieht seinen neuen Standort. Bild: Jürg Vögeli
Die beiden Vierachser in Doppeltraktion unter dem Wagenunterstand. Bild: Jürg Vögeli
Ein strenger Arbeitstag mit vielen Herausforderungen und neuen Erfahrungen ging zu Ende. Wir sind bereit für den Saison-Start am Landsgemeinde Wochenende 02./03. Mai 2026. Alle beteiligten Rangierarbeiter – Hans Raveja, Mike Putscher, Jürg Vögeli, Walter Gähler, Olivier Steiner und Michel Latscha – haben ein grosses Dankeschön verdient!